Marinaprojekt in Montenegro

21. Januar 2010

Die Entwicklung des Marinaprojekts Porto Montenegro in Tivat, Montenegro, geht in seine nächste Runde: In Zusammenarbeit mit dem in La Ciotat ansässigen französischen Unternehmen Compositeworks investiert Porto Montenegro in den kommenden Monaten in die Schiffswerft Adriatic Shipyard in Bijela, ebenfalls in Montenegro. Geplant ist der Bau einer Full-Service-Werft für die Überholung und Instandhaltung von kleineren Schiffen bis hin zu Superyachten. Die Werft soll im Herbst 2010 betriebsfertig sein und als Basis für eine Reihe spezialisierter Fachbetriebe und Zulieferer dienen. Das neue Werftzentrum erstreckt sich über drei Hektar Land entlang der Küste und ist nur drei Meilen von der entstehenden Marina Porto Montenegro entfernt. Ähnlich der Compositeworks-Reparaturwerft in Frankreich wird auch die Werft in Bijela eine grosse Bandbreite an Diensten für Boots- und Yachtbesitzer anbieten.

„Diese Partnerschaft bedeutet einen grossen Schritt in Richtung unserer Vision, die Superyachtindustrie nach Montenegro zu verlagern“, sagt Oliver Corlette, Managing Director von Adriatic Marinas, der Entwickler- und Besitzergesellschaft von Porto Montengro. „Viele Superyachtbesitzer zögerten bislang, das Adriagebiet zu bereisen, da es an einer zuverlässigen Anlaufstelle mangelte, die auf die speziellen Bedürfnisse von modernen Yachten eingestellt ist. Mit dem Entstehen der Compositeworks Reparatur- und Instandhaltungswerft werden mehr Yachtbesitzer und Charterboote ihre Basis in Porto Montenegro finden und die spektakuläre Adriaregion bereisen können.“

Die Reparaturanlage ist eine wichtige Komponente für Porto Montenegro auf dem Weg, ein umfangreicher und ganzjährig nutzbarer Heimathafen für Yachten zu werden. Oliver Corlette: „Porto Montenegro liegt im Zentrum der am schnellsten wachsenden Destination für Schiffs- und Bootstouren in der Adria mit Anlegeplätzen von 15 bis 150 Metern. Zusätzlich bietet es zollfreien Kraftstoff, eine hervorragende Versorgung und ein günstiges Steuerumfeld. Wenn man zudem die Nähe von gleich zwei Flughäfen und eine Flugzeit von weniger als zwei Stunden von den meisten europäischen Hauptstädten bedenkt, wird deutlich, warum viele Yachtbesitzer und Kapitäne Porto Montenegro zum ganzjährigen Heimathafen wählen.“

„Compositeworks freut sich, eine Region zu erschliessen, die schnell zu einem ernstzunehmenden Rivalen Südfrankreichs geworden ist“ so Ben Mennem, Mitbegründer von Compositeworks. „Mit seiner imposanten Seegeschichte, dem gut ausgebildeten Personal und der Nähe zu einigen der besten Schiffahrtsdestinationen im Mittelmeer, ist Montenegro bereit, das nächste Zentrum für die Yachtwelt zu werden. An der Spitze dieser aufregenden Entwicklung unserer Industrie zu stehen und mit Porto Montenegro eine Partnerschaft einzugehen, ist eine grosse Ehre für uns.“

Stanko Zlokovic, Vorstandsvorsitzender von Adriatic Shipyard, fügt hinzu: „Adriatic Shipyard Bijela sieht die zahlreichen Möglichkeiten, die der Reparaturservice von Luxusyachten für die Region eröffnet. Ganz zu schweigen von der Beschäftigung hochqualifizierter Mitarbeiterr aus der Region.“

Porto Montenegro ist ein in Tivat / Bucht von Kotor gelegenes Marinaprojekt, das sich derzeit in der Bauphase befindet. Insgesamt soll die neu entstehende Hafenstadt über 600 Liegeplätze, exklusive Residenzen, einen Golfplatz, Restaurants und Bars, eine internationale Schule, ein Casino, zahlreiche Freizeit- und Sportaktivitäten sowie zwei Hotels verfügen. Yachten bis zu einer Länge von 180 Metern können die 85 bisher fertigen Liegeplätze seit Juni 2009 nutzen. Die Fertigstellung des ersten Residenzengebäudes Teuta ist für Sommer 2010 geplant. Hauptinvestor des 400-Millionen-Euro-Projekts Porto Montenegro ist der kanadische Geschäftsmann Peter Munk. Adriatic Shipyard Bijela ist die führende Schiffswerft im südlichen Adriaraum mit einer langjährigen Erfahrung im kommerziellen Schiffsbau und Reparaturservice. Die Werft liegt in der Bucht von Kotor, nordwestlich von Porto Montenegro.

Weitere Informationen gibt es im Internet.

Teilen

Weitere Artikel